Die Betreibungsauskunft

(Solvenzauskunft) im Sinne von Art. 8a SchKG

Am Schalter oder auf schriftliches Ersuchen erstellt das Betreibungsamt des Wohnsitzes bzw. Firmensitzes einen (kostenpflichtigen) Auszug aus dem Betreibungsregister. Schriftliche Anfragen erledigt das zuständige Betreibungsamt am gleichen Tag. Am Schalter erhalten Sie schriftliche Auskünfte sofort. Es werden keine telefonischen Auskünfte erteilt! (Datenschutz/Amtsgeheimnis)

Wir erlauben uns, irrtümlich an uns gerichtete Auskunftsbegehren – ohne weitere Rückmeldung unsererseits – als gegenstandslos abzuschreiben.

Wenn Sie nur eine beschränkte Zeit in einem bestimmen Betreibungskreis gewohnt haben, wird die Aufenthaltsdauer in der Regel in der Auskunft erwähnt, wobei die aktuelle Adresse aufgeführt ist. Hier besteht allerdings keine Prüfungspflicht seitens des Betreibungsamtes (Vorbehalt).

Jede Person, die ein Interesse glaubhaft macht, kann die Protokolle und Register der Betreibungs- und Konkursämter einsehen und sich Auszüge daraus geben lassen. Das Einsichtsrecht erlischt 5 Jahre nach Abschluss allfälliger Verfahren. Ein Interesse ist dann glaubhaft gemacht, wenn das Auskunftsgesuch in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Abschluss oder der Abwicklung eines Vertrages erfolgt. Als Interessennachweis gilt auch eine Rechnung, aus der hervor geht, dass die Person, über die Sie Auskunft wünschen, Ihnen Geld schuldet. Weitere Beispiele wären Kreditanträge, Mietverträge, Bestellscheine. Sie können Ihr Interesse ausserdem auch durch plausible Beschreibung glaubhaft machen.


Antragsformular für eine Selbstauskunft (Betreibungsregisterauszug)

 

Betreibungsregisterauszug an Drittpersonen sind mit Interessennachweis schriftlich einzureichen.